Elektrobetriebe mit starker Auftragslage - Markus Knoch neuer Obermeister der Elektro-Innung Schwalm-Eder

Schwalm-Eder. Das Elektro-Handwerk im Schwalm-Eder-Kreis meldet eine starke Auftragslage, trotz Corona. Der Lockdown im Frühjahr habe den Handel stark betroffen, aber die Nachfrage nach Installations- und Projektarbeiten nur kurz verzögert. „Das liegt auch daran, dass es bei Installationsarbeiten eher selten zu persönlichen Kontakten mit Kunden und Kollegen kommt und eine Ansteckung daher eher kaum zu erwarten ist“, sagte der scheidende Obermeister der Elektro-Innung Schwalm-Eder, Manfred Krannich (Lendorf) auf der Jahreshauptversammlung. Die Auftragslage ist bei vielen Betrieben sehr gut bis gut.

Insgesamt schreibe sich der positive Trend in Richtung Elektronik in vielen Bereichen fort. „In der Haustechnik steckt viel Einsparpotential und auch die Einsatzbereiche werden immer vielfältiger und effizienter“, erklärte Krannich. Neben der Energieeinsparung nannte er auch den Einbruchsschutz und Beleuchtungskonzepte sowie die Sicherheit von Elektroanlagen. Das Risiko von Bränden könne durch den regelmäßigen E-Check der Gebäude deutlich vermindert werden. Hier appellierte er an die Eigentümer, Vorsorge zu treffen. Veraltete und nicht gewartete Elektroanlagen seien gerade in der kalten Jahreszeit oft die Ursache für Haus- und Wohnungsbrände. „Dabei kann man durch etwas Aufmerksamkeit und Engagement leicht Schlimmes verhindern“, sagte Krannich. Die Elektromobilität liegt Markus Knoch (Schwalmstadt), dem neuen Obermeister der Elektro-Innung Schwalm-Eder, am Herzen. Hier gelte, sich vor dem Kauf eines Elektroautos zu informieren. Eine private Ladestation sei sehr sinnvoll und werde zudem staatlich gefördert. In Verbindung mit der PV-Anlage und dem Energiespeicher könne eine sehr kostengünstige Rechnung für den Verbraucher entstehen. „Die Elektrofachbetriebe stehen für eine fachkundige Beratung zur Verfügung“, sagte Knoch. 

Ausbildung
Erfreulich sei auch die Entwicklung in der Ausbildung, sagte Michael Eul (Schrecksbach), der über die Gesellenprüfungen berichtete. So konnten 2020 27 neue Gesellen freigesprochen werden. Positiv sei auch der Trend bei den Berufsanfängern. Hier stieg die Zahl der neuen Auszubildenden auf nunmehr 40 Lehrlinge. Mit Blick auf die Marktentwicklung werden im Elektrohandwerk auch weiterhin Fachkräfte gesucht. „Die Berufswahl sollte sich für die Neuen auszahlen“, meinte Eul.


Wahlen
Markus Knoch (Elektro Rieper GmbH, Schwalmstadt) ist neuer Obermeister der Elektro-Innung Schwalm-Eder. Die Innungsversammlung wählte ihn einstimmig zum Nachfolger von Manfred Krannich, der nicht mehr antrat, aber Knoch als stellvertretender Obermeister unterstützt. Ebenfalls zum stellvertretenden Obermeister wurde Martin Dippel (Lischeid) wiedergewählt. Dem Vorstand gehören zudem Schriftführer Christian Blum (Zennern), Lehrlingswart Michael Eul (Schrecksbach), Frank Sinemus (Borken) und Johannes Schneider (Neukirchen) an. 

Ehrungen
Mit dankenden Worten wurden Frank Ebert (Melsungen) und Ludwig Arnhold (Willingshausen) aus dem Innungsvorstand verabschiedet. Ebert war seit 2006 stellvertretender Obermeister. Ludwig Arnhold war seit 1975 in der Innung aktiv, davon 23 Jahre im Gesellenprüfungsausschuss und von 2002 bis 2020 im Vorstand der Innung.


Bild: Der neue Vorstand der Elektro-Innung Schwalm-Eder. V. l. n. r. Michael Eul, Johannes Schneider, Markus Knoch, Manfred Krannich, Martin Dippel, und Christian Blum. Es fehlt Frank Sinemus. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder.


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